Schnelle Hilfe bei Rücken

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
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100 g Gel
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Biologische Heilmittel Heel GmbH
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HERMES Arzneimittel GmbH
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100 g Gel
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Johnson & Johnson GmbH (OTC)
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30 St Tabletten
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00660038
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Hexal AG
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20 St Filmtabletten
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00068972
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Anbieter:
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Einheit:
50 g Creme
PZN:
11652303
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Rückenschmerzen / Bandscheibenvorfall

Definition
Bei einem Bandscheibenvorfall tritt ein gallerartiges Kerngewebe aus der Banscheibe aufgrund von Rissen im Faserring, aus. Dieser Vorgang übt Druck auf das Rückenmark aus und verursacht dass Nerven aus dem Rückenmark austreten.
Bei rund 90% der Betroffenen, kommt es zu einem Banscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule, seltener im Halsbereich und so gut wie nie im Brustwirbelbereich. Bei einem Drittel der Erwachsenen im Alter von 30 Jahren, können auf Computertomografien Banscheibenvorfälle beobachtet werden. Da diese aber meist nicht stark ausgeprägt sind, rufen sie keinerlei Schmerzen hervor und bleiben Unbemerkt.
Synonym: Banscheibenprolaps, Diskusprolaps.

Ursachen
Sollte die Wirbelsäule lange Fehl- oder Überlastet werden kommt es zu einem Bandscheibenvorfall. Beispielsweise durch chronische Belastungen wie falsches Sitzen am Schreibtisch oder häufiges schweres Heben. Wenn der Faserring der Banscheibe dem Druck nicht mehr standhält, dann reißt er ein , und der Gallertkern tritt hervor. Sollte der Gallertkern dorsolateral austreten, dann drückt er auf die Spinalnervenwurzel. Meist sind Menschen mit Übergewicht, Personen die lange sitzen, Schwangere und Menschen mit untrainierter Rückenmuskulatur anfällig für einen Banscheibenvorfall.
Es können aber auch eine plötzliche Drehbewehgungen mit Torsionkräften auf den Faserring, einen Bandscheibenvorfall herbeiführen.

Symptome
Hier Beziehen sich die Symptome auf die Größe sowie die Richtung der Banscheibenverlagerung. Was typisch für einen Banscheibenvorfall in der Lende ist, wäre ein blitzartiger Kernschmerz, der sogg. Hexenschuss. Meist entstehen diese nach schwerem Heben oder rukartigen Bewegungen. Das Husten, Niesen oder Pressen verschlimmert den Schmerz.
Wenn ein Rückenmarksnerv eingequetscht ist, treten Schmerzen nur in einem Bein auf. Kleine Bewegungen, wie das Anhheben eines Zehs kann schon schwer fallen. Bei schlimmeren Vorfällen kann es sogar zu einem motorischen Ganzausfall kommen oder zum Taubheitsgefühl an Bein und Fuß.
Eine Kombination aus Lähmung , Schmerzen und Taubheitsgefühl tritt ein, sollte das Lendenrückenmark betroffen sein. Es kann zu Blasen- und Mastdarmafunktionsausfällen kommen. Diese können dann nun nicht mehr aus eigener Kraft entladen werden. Sollte der Betroffene unter diesen Symptomen leiden, muss sofort eine Operation veranlasst werden. Wenn der Prolaps in der Halswirbelsäule betroffen ist, wird ein Schmerz in Nakcen, Armen und Händen verspürt.

Diagnose
Zu Begin wird der Betroffene nach der Lokaliesierung der Schmerzen befragt. Sollte sich der Schmerz nur auf den Rücken beziehen, kann er meist konservativ behandelt werden. Bei ausstrahlenden Schmerzen sind allerdings weitere Abklärungen notwendig.
Anhand von neurologischen Tests werden Motorik, Sensibilität und Muskelreflexe geprüft. Des weiteren helfen spezielle Tests den Schmerzcharakter zu Prüfen, und die bedrängte Nervenwurzel erkennbar zu machen. Um diese Untersuchungen zu sichern sollte man eine Computertomografie sowie eine Magentresonanztomografie durchführen. Es kann allerdings auch der Fall sein, dass Spezialuntersuchungen wie eine Myelografie durchgeführt werden müssen um eine Kontrastmitteldarstellung des Duralacks ersichtilich machen zu können. Eine manuelle Untersuchung nach McKenzie, kann einen Bandscheibenschaden feststellen sollte ein CT oder MRT dies nicht ersichtlich machen können.
In Verbindung hierzu kann auch die Fuktionsfähigkeit der betroffenen Nasenwurzel mit einer Elektromyografie getestet werden. Hierfür werden die elektrischen Potenzialen im Muskel gemessen welche die betroffene Nasenwurzel versorgen. Eine apparative Untersuchung sollte immer mit der Untersuchung eines Arztes einhergehen. Beispielsweise durch Krafttestes oder Kennmuskelübungen. Erst nach diesen Untersuchungen gilt die Diagnose des Bandscheibenvorfalles.

Differenzialdiagnose
Abzugrenzen von einem Bandscheibenvorfall wären:
+ Verspannungen
+ Wirbelsäulenveränderungen
+ neurologische Erkrankungen
Es kann möglich sein, dass eine Verspannung zu einer Über- und Fehlbeanspruchung der Rückenmuskulatur führt, und somit Schmerzen auftreten können, welche einem Bandscheibenvorfall sehr änlich sind. Oftmals werden auch die schmerzhaften Auswirkungen einer Entzündung des Rückenmarknervs oder dessen Einklemmung, mit einem Bandscheibenvorfall verwechselt werden.

Therapie
Für einen Bandscheibenvorfall gibt es keine Standardtherapie. Hier ist es notwedig jede Behandlung speziell auf den Betroffenen abzustimmen. Als Ziel ist hier gesteckt, die Schmerzen zu lindern und die Nervenreizung zu beheben. Außerdem soll die Wirbelsäule entlastet werden und die Beweglichkeit wiederhergestellt. Die meisten Banscheibenvorfälle müssen nicht operiert werden. Eine Operation erzielt zwar eine schnelle Heilung, diese kann aber auch nach 2 Jahren mit einer konservativen Therapie erzielt werden. Die Operation birgt einige Risiken und sollte nur durchgeführt werden, wenn schwere Nervenausfälle oder eine akute Blasen-Mastdarm-Störung der Fall ist, und sich dieser Schmerz nicht mit einer konserativen Therapie behandeln lässt.

Konservative Therapie
Abhängig vom Befund, werden unterschiedliche Therapieformen angewandt. Beispielsweise wird die Einnahme von Schmerzmitteln angeordnet oder das Sprizen von Injektionen an der Nervenwurzel, sowie Physiotherapie, manuelle Therapie oder Akupunktur. Bei der akuten Schmerzlinderung werden auch Entspannungs- oder Atemübungen verordnet sowie die kurzfristige Stufenbettlagerung.
Sollte diese akute Phase überstanden sein, sollte der Patient Bauch sowie Rückenmuskulatur stärken und eine standartisierung in sog. Rückenschulen erlernen und sich im alltäglichen Rückenfreundlich bewegen. Somit kann man sich vor einem Rückfall schützen. Die konservative Therapie ist vorallem auf die Mitwirkung des Patienten ausgelegt. Um die beste Therapie und Heilung zu erzielen müssen sich Ärtze und der Betroffene absprechen.
Therapie nach Mckenzie. Diese Behandlungsmethode gibt Auskunft darüber, ob ein Patient von der konserativen Therapie profitieren wird. Anhand von Tests bei denen die Wirbelsäule bewegt wird, kann festgestellt werden ob sich diese nach mehrern Wiederholungen auszahlen wird. Ein Zeichen für die Heilungschance wäre die Zentrilisation des Schmerzes. Wenn nach einer Woche keine Heilung entritt, sollte mit dem Gedanken gespielt werden eine Operation durch zuführen. Sollten die Übungen allerdings Wirkung zeigen werden diese Eingebübt und regelmäßig ausgeführt.
Injektionstherapie. Bei dieser Therapie werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente genutzt, oder körpereigene Proteine. Diese Methode ist sehr neu. Es werden etzündugs- und schmerzhemmende Proteine aus dem Blut gewonnen und anschließend in die Betroffenen Nerven gespritzt. Diese Therapie nutzt man, sollten andere konservative Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung zeigen und man allerdings auch nicht Operieren möchte.
Operation. Im neuen Zeitalter der Technik wird eine minimal invasive, mikrochirugische Operation und manchmal sogar eine endoskopische Behandlung durchgeführt. Die endoskopische Poeration kann man mit einer örtlichen Betäubung durchführen, für die mikrochirugische Operation muss allerdings eine Vollnarkose verabreicht werden. Diese Verfahren erfolgen unter Röntgenkontrollen. Das erneut ein Bandscheibenvorfall an der selben Stelle eintritt ist bei einer mikrochirugischen Operation zu zwei bis drei Prozent der Fall, bei einer endoskopsichen Operation allerings bis zu über 10 Porzent. Begonnen wird am ersten postoperativen Tag mit der Mobilisierung mit Hilfe eines Physiotherapeuten. In den ersten acht Wochen nach der OP steht die Stabilisierung der Lendenwirbel speziell im Fokus.
Neue Methoden. Leider bleibt nach einer Banscheibenoperation wenig Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln zurück. Damit sich hier kein Defizit bildet, soll dies mit einer Fischzellenkur ausgeglichen werden. Hierfür werden während der OP dirverse Knorpelzellen in einer Zellkultur vermehrt und nach ca. 3 Monaten eingespritzt. Es wird von den Forschern erhofft, dass sich so die Bandscheibe schneller erholt und/oder ganz Verheilt. Allerdings laufen die Studien für diese Therapie noch.

Prognose
Es besteht die Chance das sogar bei schweren Bandscheibenvorfällen eine Spontanheilung eintritt. Bis zu 75% bessern sich in einem Zeitraum von drei Monaten. Bei 80% der Betroffenen kann sogar eine nichtoperative Therapie eine vollständige Schmerzfreiheit eintreten. Übnungen welche die Muskulatur stärken sollten in regelmäßigen Abständen weiterhin ausgeführt werden.