Potenzstörungen

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SanimaMed Europe Health S.r.l.
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120 St Kapseln
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02497424
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PharmaSGP GmbH
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PharmaSGP GmbH
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50 ml Flüssigkeit
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04884881
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49,99€³
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Pharma Nord Vertriebs GmbH
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60 St Dragees
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00089537
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ACA Müller/ADAG Pharma AG
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100 St Tabletten
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01439732
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SCHAPER & BRÜMMER GmbH & Co. KG
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11867860
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Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG
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100 ml Tropfen
PZN:
00352851
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Steierl-Pharma GmbH
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50 ml Flüssigkeit
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03245392
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SCHAPER & BRÜMMER GmbH & Co. KG
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30 St Filmtabletten
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11867854
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Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG
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50 ml Tropfen
PZN:
00352621
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18,90€²
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PharmaSGP GmbH
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20 ml Flüssigkeit
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04876657
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PharmaSGP GmbH
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20 St Tabletten
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11024340
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Sexuelle Funktionsstörungen

Definition
Unter sexuellen Funktionsstörungen versteht man sich hauptsächlich auf das Sexualverhalten auswirkende Funktionsstörungen wie Veränderungen des sexuellen Verlangens, der Erregungsfähigkeit und des Orgasmuserlebens. Störungen der Geschlechtsidentität zählen nicht zu den sexuellen Funktionsstörungen.

Ursachen
Die Ursachen für eine sexuelle Funktionsstörung kann sowohl organischer als auch psychischer Natur sein. Zu den organischen Ursachen zählen Störungen des Hormonhaushaltes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen und Medikamentennebenwirkungen.
Zudem kann nahezu jede psychische oder psychiatrische Störung eine sexuelle Funktionsstörung bewirken. Diese sind z.B. Störungen in der sexuellen Entwicklung, schizophrene oder substanzabhängige Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Depressionen.

Symptome
Ebenso wie die Ursachen können die Symptome sehr vielfältig sein. So kann beispielweise die Erektionsfähigkeit weiterhin gegeben, das sexuelle Interesse jedoch stark vermindert sein. Insbesondere innerhalb einer Partnerschaft führt dies zu Konflikten, die die Beziehung stark belasten. Der Mangel an sexuellem Verlangen kann regelrecht zu einer sexuellen Aversion führen, bei der der Betroffene Furcht, Abneigung oder sogar Ekel vor Sexualkontakten empfinden kann. Die Patienten können während des Sexualverkehrs Schmerzen empfinden, wodurch die Aversion teilweise verstärkt wird. Auch der umgekehrte Fall eines gesteigerten sexuellen Verlangens zählt zu den sexuellen Funktionsstörungen und kann eine große Belastung für die Betroffenen darstellen. Weiterhin wird das Versagen genitaler Reaktionen, beispielsweise Erektionsstörungen bei Männern und eine mangelnde vaginale Feuchtigkeitsproduktion bei Frauen, sowie eine Orgasmusstörung den Symptomen einer sexuellen Funktionsstörung zugeordnet.

Diagnose
Da das Sexualleben für viele Menschen ein sehr intimes Thema darstellt, ist vom behandelnden Arzt oder Therapeuten große Einfühlsamkeit gefragt. Eine ausführliche Sexualanamnese und eine Analyse der Partnerbeziehung ist dennoch unabdingbar, um mögliche psychische Ursachen zu ermitteln. Körperliche Untersuchungen können Aufschluss darüber geben, ob die Sexualstörung nicht primär eine organische Ursache hat.

Therapie
Insofern die sexuelle Funktionsstörung aufgrund einer Infektion oder größerer organischer Erkrankungen zurückzuführen ist, erfolgt eine kausale Therapie (z.B. mit Antibiotika).
Bei psychischen Ursachen wird gemäß dem PLISSIT (Permission, Limited Information, Specific Suggestions, Intensive Therapy) - Schema vorgegangen. Hiernach gibt der Behandelnde zu erkennen, dass er willens ist, sexuelle Fragen anzusprechen. Anschließend gibt der Therapeut wichtige Informationen über sexuelle Störungen und direkte Ratschläge an den Patienten weiter. Darauf aufbauend startet die eigentliche intensive Therapie.
Insofern eine andere psychiatrische Grunderkrankung wie eine Depression vorliegt, sollte diese Grunderkrankung behandelt werden. Die Behandlung dieser Grunderkrankung korreliert zumeist positiv mit der sexuellen Funktionsstörung. Sofern ein Partnerschaftskonflikt die Ursache ist, zeigt eine Paartherapie meist gute Ergebnisse. Auch ansonsten ist eine Einbeziehung des Partners innerhalb der Therapie zumeist für sinnvoll zu erachten.

Erektile Dysfunktion

Definition
Eine erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet die Schwierigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder zu erhalten.

Ursachen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Nervensystemerkrankungen
- Stoffwechselerkrankungen
- Alkoholabhängigkeit
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Durchtrennte Nerven oder Muskeln nach Eingriffen in der Leisten- und Beckenregion
- Private/berufliche Überforderung

Symptome
Von einer erektilen Dysfunktion ist erst zu sprechen, wenn die Probleme mehr als sechs Monate lang bestehen und mindestens 70% der Versuche zum Geschlechtsverkehr erfolglos blieben. Zu den weiteren Symptomen zählen mangelndes sexuelles Verlangen und Schmerzen während des Sexualverkehrs. In Deutschland leiden ca. 5% der Männer unter 40 Jahren an einer erektilen Dysfunktion, die Anzahl der Betroffenen über den 70-Jährigen steigt auf bis zu 50% an.

Diagnose
Essentiell für eine Diagnose ist ein ausführliches Gespräch zwischen Patienten und behandelndem Arzt. Bestandteile dieser Anamnese sind Fragen zu auftretenden ED, aber auch zur Libido, Sexualität der Partnerin und psychosozialen Aspekten. Durch körperliche Untersuchungen und Ultraschall werden Verletzungen ausgeschlossen, mithilfe von Blutproben wird auf hormonelle Ursachen untersucht.
Problematisch ist, dass nur wenige Männer sich mit einer erektilen Dysfunktion an einen Arzt wenden, da sie es als Eindringen in ihre Privatsphäre ansehen. Ebenso umgehen Ärzte häufig das Thema ED bei ihrer Anamnese. Die erektile Dysfunktion ist jedoch oftmals das erste Anzeichen einer „Verkalkung“ der Gefäße und somit ein möglicher Vorbote für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Therapie
Bei einer erektilen Dysfunktion werden sog. PDE-Hemmer eingesetzt, um die Gefäße in den Schwellkörpern zu erweitern und somit eine Erektion herbeizuführen. Bei einem deutlich erniedrigten Testosteronspiegel kann mit Testosteron substituiert werden. Psychotherapeutische Maßnahmen mit oder ohne Partner unterstützen die Behandlung.