Kombi-Präparate

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Anbieter:
DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Einheit:
100 ml
PZN:
02096458
AVP:
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Anbieter:
SIEMENS & Co
Einheit:
1 St Kombipackung
PZN:
12615385
UVP:
16,49€³
Ihr Preis:
11,37€¹
Sie sparen:
5,12 ¤ (31%)
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Anbieter:
Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Einheit:
1 P Kombipackung
PZN:
00676789
AVP:
18,45€²
Ihr Preis:
12,46€¹
Sie sparen:
5,99 ¤ (32,5%)
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Anbieter:
MEDA Pharma GmbH & Co.KG
Einheit:
1 St Kombipackung
PZN:
00694793
AVP:
17,29€²
Ihr Preis:
10,61€¹
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6,68 ¤ (38,6%)
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Verfügbarkeit:
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Anbieter:
Dr. Loges + Co. GmbH
Einheit:
50 ml Tropfen
PZN:
00910512
AVP:
17,90€²
Ihr Preis:
10,92€¹
Sie sparen:
6,98 ¤ (39%)
Grundpreis:
21,84 ¤ pro 100 ml
Sie sparen -39%
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 Sofort Lieferbar!

Anbieter:
Hexal AG
Einheit:
1 P Kombipackung
PZN:
03187602
AVP:
11,97€²
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Anbieter:
ratiopharm GmbH
Einheit:
1 P Kombipackung
PZN:
01746517
UVP:
11,97€³
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Heuschnupfen

Kombi-Präperate

Definiton
Heuschnupfen ist eine Allergie, vom Typ 1 auf saisonal, d.h. sie ist abhängig von der jeweiligen Jahreszeiten und den Allergene die in dieser Zeit in der Luft befinden. Die häuftigsten Allergene finden sich auf Pollen von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern wieder.
Synonyme: Rhinitis sasionalis, Rhinoconjunctivitis allergica, Pollinosis.

Ursachen
Eine Allergie wird defieniert als eine Überempfidnlichkeitsreaktion des Immunsystems. Das Immunsystem reagiert auf an sich normale Umweltstoffe. Bei Reaktionen vom Typ 1, welcher auch Soforttyp genannt wird, kommt es zu einer zusammenarbeit von Immunglobulinen vom Typ E (lgE) und dem Allergen. Nachden es zu der Senisbilisierung nach dem erstmaligen Zusammenstoß kommt produziert das Immunsystem speziell nur auf dieses Allergen passende lgE in sehr großem Maße.
Beim nächsten Zusammenstoß verbinden sich die lgE-Molekühle mit dem Allergen. Dieser Vorgang ruft herrvor, dass sich die im Blut und dem naheliegendem Gewebe vorhandenen Mastzellen sehr große Mengen von Mediatoren, sie werden auch Botenstoffe genannt wie z.B. Histamin, freisetzen. Die Botenstoffe rufen nun das Symptom aus.
Bei Heuschnupfen ist eine Allergie gegenüber Eiweißbestandteilen von Blütenpollen der Fall. Hierbei ist der Polen von bestimmten Pflanzen von Bedeutung. Im Februar beginnen schon die ersten Pollen von früh blühenden Bäumen, wie zum Besipiel der Birke, Erle und Hasel, zu fliegen. Im späten Frühjahr sind es vorallem Spätblüher wie Platane und große Gräser wie Roggen, deren Pollen zu fliegen beginnen. Im Sommer sind es andere Gräser sowie Weizen, und im Herbst meist Kräuter wie beispielsweise der Beifuß.
Der Blütenpollen ist ein hoch agressives Allergen, da er sehr tief in die Atemwege eindringt und die Kontaktfläche mit den Schleimhäuten sehr groß ist. In Deutchland leiden rund 35% der Bevölkerung unter Heuschnupfen. Hiervon sind rund 15% Erwachsene und 20% Kinder und Jugendliche.

Symptome
Die auftretenden Beschwerden sind mit der jeweiligen Pollenflugzeit von den diversen Pflanzen verbunden. Die Symptome verschwiden allerdings sofort, wenn die Blühperiode der Pflanze zu Ende ist. Die am meist vertreten Symptome sind stark wässrige Augen, häufiges Niesen und Schnupfen genauso wie Bindehautentzündungen. Die Augen beginnen zu jucken, tränen, oder sich zu röten. Diese Symptome können in Verbindung mit juckenden Schleimhäuten, einer verstopften Nase sowie Astmahanfällen , Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftreten.
Personen welcher unter sensibler Haut leiden, wie beispielsweise unter Neurodermitis, können vermehrt Ekzeme produzieren. Die Beschwerden nehemen vorallem abends ab, um diese Uhrzeit fliegen sog. wie keine Pollen mehr.
Es kann allerdings auch der Fall sein, das Personen nicht nur auf eine spezielle Pflanze reagieren sondern auf mehrer Pflanzen. Hierspricht man dann von Pflanzengruppen. Hier kann sich dann die Zeit in welcher man unter Heuschnupfen leidet verlängern, je nach dem wann welche Pflanzenpollen zu fliegen beginnen. An Heuschnupfen können Menschen in jeder Altersgruppe neu erkranken.

Diagnose
Zunächst einmal werden die Syptome über einen längern Zeitraum beobachtet und dokumentiert. Zum einen zu welcher Jahreszeit die Beschwerden auftreten und welche. Mit Hilfe eines Pollenflugkalenders kann man die auslösenden Pflanzen eingrenzen.
Danach wird ein Allergietest durchgeführt um genaue Ergebnisse zuerhalten. Hierbei werden Testlösungen auf die Hautgegeben. wenn die Person auf die Testlösung reagiert wird diese meist rot und schwillt leicht an. Wenn das Ergebniss allerdings nicht eindeutig ist wird ein Radio-Allergen-Sorbent-Test mit angeschlossen, hier kann im Blut das spezifische lgE nachgewiesen werden. Alle Testergebnisse müssen mit einem Beschwerdebild verglichen werden, da es sein kann das diese nicht immer zusammenpassen.

Differenzialdiagnose
Andere Allergien wie zum Beispiel Tierhaar oder Hausstauballergien bereiten das ganze Jahr über fast identische Beschwerden. Hier wird die Diagnose schwierg, sollte ein Patient zusätzlich unter einer solchen Allergie leiden.

Therapie
Wer Heuschnupfen therapiern möchte macht dies auf drei verschiede Wege. Zum einen der Allergenvermeidung, symptomatische Therapie und Hyposensibiliesierung.
Allergenvermeidung. Hierbei sollte man sich während der Blütenzeit am Meer oder im Hochgebirge aufhalten. Wem dies nicht möglich ist und Zuhause bleiben muss, sollte an sonnigen und windigen Tagen die Fenster geschlossen halten. Wem diese Maßnahmen nicht genügen kann bei leichten Beschwerden auch symptomatisch behandeln.
Symptomatische Therapie. Hierbei werden Nasenspary sowie Augentropfen welche den Wirkstoff Cromoglicin enthalten genutzt. Diese veringerrn die Freisetzung von Histaminen aus den Mastzellen. Der nächste Schritt wäre die Einnahme von Antihistaminika, dies behindert die Wirkung des Histmas. Von der vielzahl an Antihistaminika muss jeder selbst das zu ihm passenden Medikament mit seinem eigenen Arzt oder Apotheker herrausfinden. Präperate mit Kortison sind in der Wirkung zwar stärker, Wirken aber nicht so schnell. Da Kortison Nebwirkungen hat die nicht erwünscht sind, ist dies meist die zweite Wahl und wird nur für sehr schwerwiegende Allergien verwendet.
Hyposensibilisierung. Die Hyposensibilisierung ist die einzige Behandlungsmethode mit der es möglich ist die Beschwerden zu heilen. Hierfür werden Allergene in einem zeitraum von drei Jahren in bestimmt dosierten Mengen gespritzt. Diese Allergene werden nach und nach immer höher dosiert. Bei der sublingualen Immuntherapie werden Pollen in Tropfenform unter die Zunge gegeben. Für diese Therapie gibt es allerdings noch keine Lnagzeitergebnissen.

Prognose
Die Beschwerden des Heunschupfens werden in den ersten Jahren stetig zunehmen, und im Erwachsenenalter etwas abklingen. Die Hälfte der von Heuschnupfen Betroffenen können mit Tropfen und Sprays behandelt werden und müssen nicht in Therapie. Der Rest benötigt allerdings Tabletten oder eine Hyposensibilisierung. Hierbei werden die Beschwerden meist sehr gut gelindert.

Komplikationen
In 30% der beobachteten Fällen kommt es zu einem sog. Etagenwechsel. Der Heuschnupfen entwickelt sich meist zu Asthma weiter. Außerdem können Kreuzallergien der Fall sein. Das bedeutet das vorallem Nahrungsmittel welche Eiweiß enthalten vom Immunsystem als Allgergen wahrgenommen werden. Im schlimmsten Fall kann es nach dem Essen eines solchen Lebensmittels zu einem anaphylatischen Schock kommen.