Grippaler Infekt

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Grippaler Infekt

Influenza

Definition
Die Influenza ist eine Erkrankung der Atemwege mit Fieber und anderen Allgemeinsymptomen, die durch die Influenzaviren A und B hervorgerufen wird.
Synonym: Grippe

Ursachen
Erreger der Grippe sind Influenzaviren A (kommt bei vielen Vogelarten und anderen Säugern vor) und B (kommt nur bei Menschen vor).
Wichtige Virusbestandteile sind die Glykoproteine Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N). Die H- und N- Proteine der verschiedenen Influenza-A-Viren, die zurzeit Krankheiten beim Menschen verursachen, tragen die Hämagglutinin-Proteine 1 oder 3 und das Neuraminidase-Protein 1 oder 2. Sie werden als Influenza A (H1N1) und (H3N2) bezeichnet.
Das Virus wird durch Tröpfeninfektion übertragen. Durch Schulen und Kindergärten werden die Viren in Familien getragen. Dadurch kann sich das Virus z.B. auch am Arbeitsplatz oder im Supermarkt ausbreiten. Epidemien mit einer hohen Zahl von Erkrankten treten bei uns alle paar Jahre auf.
Besonders gefürchtet sind jedoch die Pandemien. Das sind Epidemien, die sich über die gesamte Welt ausbreiten und bei denen es in der Vergangenheit immer mehrere Todesfälle gab.
Grippeninfektionen kommen in gemäßigten Breiten im Winterhalbjahr von Oktober bis April mit einem Gipfel zwischen Dezember und Februar vor. Ganzjährig in den Tropen.

Symptome
Die Inkubationszeit der Influenza beträgt zwei bis drei Tage. Die Erkrankung beginnt plötzlich mit Fieber (38-40 Grad). Oft geht sie zu Beginn mit staken Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und bei Kindern mit gelegentlich mit Durchfall und Erbrechen einher. Husten, Rachenentzündung, Schnupfen und Bindehautentzündung können auftreten.
Die Symptome lassen über drei bis sieben Tage allmählich nach. Husten und Abgeschlagenheit können jedoch noch einige Wochen länger anhlaten.
Eine Influenza-Virusinfektion kann auch lediglich die Symptome einer Erkältung zeigen, ohne hohes Fieber und Husten.

Diagnose
Die Diagnose einer Grippe ist bei typischer Symptomatik und in einem Zeitraum, in dem die Influenza gerade vor Ort ist, relativ sicher zu stellen. Im Nasen- oder Rachensekret lässt sich das Virus nachweisen. Ebenso kann man es im Labor anzüchten oder durch Polymerase-Kettenreaktion (PCR) nachweisen.
Im Blut können Antikörper gegen das Virus nachgewiesen werden. Allerdings werden Antikörper erst später gebildet, sodass über den Antikörpernachweis die Diagnose erst zu einem Zeitpunkt festgestellt werden kann, in dem die Krankheit bereits abheilt.

Differenzialdiagnose
Durch viele verschiedene Viren kann eine Erkältung hervorgerufen werden. Auch das Influenzavirus macht manchmal nur eine Erkältungssymptomatik. Bei Erkältung steigt die Temperatur nur bis 38 Grad, außerdem ist eher Schnupfen als Husten vorhanden.
Husten, Fieber und Atemnot kommen bei einer bakteriellen Lungenentzündung (Pneumonie) vor. Die Erkrankung kann isch sehr rasch entwickeln. Besonders die zunehmende Atemnot ist ein Zeichen für die Pneumonie. Diese kann ja auch durch Influenzaviren selbst oder auf dem Boden einer Influenza durch Bakterien ausgelöst werden. Eine bakterielle Pneumonie kann am eitrigen Auswurf, insbesondere bei Nachweis eines bakteriellen Erregers, erkannt und diagnostiziert werden.

Therapie
Neuere Medikamente gegen das Virus sind die Neuraminidasehemmer Zanamivir und Oseltamivir. Sie verhindern die Bildung infektiöser Viruspartikel. Innerhalb der ersten 24-48 Stunden nach Symptombeginn sollten diese eingenommen werden. Amantadin ist ein älteres Medikament das jeder weniger eingesetzt wird. Es kam häufig zu hamlosen Nebenwirkungen.
Ansonsten ist die Therapie symptomatisch: Zur Fiebersenkung können Medikamente und physikalische Maßnahmen eingesetzt werden. Bei älteren Patienten muss rasch mit einem Antibiotikum behandelt werden, wenn sich eine Lungenenzündung entwickelt.

Prognose
Bei der Influenza A können erhebliche Komplikationen entstehen, die in Epidemiejahren zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeit führen. Insbesondere treten durch das Virus selbst bedingte und sekundäre bakterielle Pneumonien auf. Säugliche, kleine Kinder, ältere Menschen, Herz-, Kreilauf- und Atemwegserkrankte sind stäker anfällig.
Im Rahmen einer Grippe kann es auch zu einer Mittelohrentzündung (akute Otitis media) durch das Virus oder durch andere Bakterien kommen. Bei Personen mit Asthma und chronischer Bronchitis kann durch die Grippeinfektion ein Asthmaschub augelöst bzw. die Bronchitissymptomatik verschlechtert werden.
Treten keine Komplikationen auf, heilt die Erkrankung folgenlos aus.

Prophylaxe
Die Grippeschutzimpfung erfolg mit inaktivierten, nicht vermehrungsfähigen Influenzaviren der Typen A und B oder mit den Hüllenproteinen H und N der Viren. Es sind entsprechend der WHO-Empfungen, immer zwei Influenzavirus A Subtypen und ein Influenzavirus B Subtyp in jeder Impfdosis enthalten. Da das Virus ständig mutiert, wird jedes Jahr ein neuer Impfstoff hergestellt. Dadurch ist eine jährliche Wiederimpfung erforderlich. Die Schutzwirkung vor Erkrankung beträgt 70-80%. Bei den übrigen geimpften Personen verläuft eine Erkrankung meist leichter.
Empfohlen ist die Grippeschutzimpfung für Personen über 60 Jahre. Unabhänig vom Lebensalter wird eine Impfung für alle Personen empfohlen, die infolge eines chronischen Leidens durch eine Influenzainfektion besonders gefährdet sind. Dies sind insbesondere Personen mit Vorerkrankungen von Herz und Lunge. Außerdem ist die Impfung für Personen mit erhöhter beruflicher Exposition, z.B. Personal in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen, empfohlen. Der beste Impfzeitpunkt sind die Herbstmonate.