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Demenz bei Alzheimer-Krankheit

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Definition
Bei der Demenz vom Alzheimer-Typ ist eine zerbrale Erkrankung, bei der die Struktur des Gehirns zunehmend geschädigt wird, der Fall. Das hat zur Folge, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns immer mehr abnimmt.
Synonyme: Morbus Alzheimer, Alzheimer-Krankheit.

Ursachen
Der Grund warum ein Mensch an Alzheimer erkrankt, ist bis heute nicht geklärt. Meist tritt die Erkankung aber familiär auf. Dafür ist die genetische Veränderung ein wichtiger Faktor.
Außerdem werden Gedächtnisstörungen durch den vortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn hervorgerufen. Dies hat zur Folge, dass sich das Gehirn verkleinert. Außerdem kann damit erklärt werden, warum durch das Absterben von Nervenzellen nicht mehr genügend Signalstoffe gebildet werden, welche Informationen von Zelle zu Zelle übertragen. Typisch ist der Mangel an Acetylchloin.
Der Untergang von Nervenzellen wird von der Bildung abnorm veränderter Eiweißbruchstücke begleitet. Es lagern sich zum einem büdelweise Fasern im Gehirn ab, welche aus Tau-Protein bestehen. Zum anderen reicheren aber auch Plaques zwischen den Nervenzellen aus Eiweiß an, welches auch Amyloid gennant werden. Das ist der Verursacher für die Strukturveränderung des Gehirns von Zeit zu Zeit.

Risikofaktoren
Der wichtigste Risikofaktor wäre zum einem das Alter, zum anderen aber auch eine Mutation auf dem Chromosom 19, das Gen welches für die Bildung des Eiweißmolekühls Apo E verantwortlich ist. Dadurch erhöht sich das Erkrankungsrisiko um das achtfache.
Weitere Risikofaktoren wären:
+ Östrogenmagnel bei Frauen
+ Nikotin- und Alkoholabusus
+ erhöhter Blutspiegel von cholesterin und Homozystein
+ niediriger Bildungsstand
+ Schädel-Hirn-Trauma

Symptome
Während der ersten Phase der Krankheit, der Prädemenzphase, zeigen sich meist noch keine Symptome. Es lässt ledeglich die Gedächtnisleistung nach. Die Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses ist meist das erste Sympotm. Dies wird aber meist auf das fortgeschrittene Alter zurück geführt.
Im Verlauf der Krankheit treten drei weiter Phasen auf:
+ Stadium 1
+ Stadium 2
+ Stadium 3

Stadium 1. Es ist der Fall das in der ersten Phase zusätzlich Symptome wie die einer Depression, Interessenlosigkeit, Antriebsstörugen und Leistungsbußen auftreten.
Stadium 2. In der zweiten Phase der Krankheit werden die Gedächtnisstörungen und Störungen von andernen geistigen Funktionen deutlicher. Stark beeinträchtigt werden die Orientierung und das visuell-räumliche Vorstellungsvermögen. Es kommt vor das die Patienten oftmals nicht die geeigneten Worte finden und das Urteilsvermögen stark beeinträchtigt ist. Hinzukommen Verhältensveränderungen, Verwirrtheit, Unruhe sowie Aggressivität.
Stadium 3. Das dritte und somit schlimmste Stadium ruft zum einem hervor das die Betroffenen nicht mehr in der Lage sind Alltagsstiuationen zu bewältigen wie Beispielsweise Einkaufen oder Anziehen. Störungen des Orientierungsvermögen und Sprache nehmen stark zu. Es kommt dazu, dass sich die ganze Persönlichkeit verändert. Außerdem kann auch eintreten, dass neurologische symptome wie die Veränderung der Motorik, Zittern und Spastik eintreten.
Es wird die Alzheimer-Demenz mit beginn vor dem 65. Lebensjahr von der mit spätem Beginn nach dem 65. Lebensjahr sowie von der atypischen Alzheimer-Demenz unterschieden. Hier tragen Gefäßschäden. z.B. nach einem Schlaganfall stark bei.
Jeder Patient reagiert individuel auf die Erkrankung. Beispielsweise wird die Störung nicht bemerk, überspielt mit übertriebener Fröhlichkeit oder es kommt zu einer Depression in Vebrindung mit Suizidgedanken.

Diagnose
Die Geistigeleistungsfähigkeit wir mit Hilfe von neurlogischen Tests und Untersuchungen geprüft. Allerdings ist es hilfreich den engeren Familien- und Freundeskreis zu befragen ob sie Veränderungen an dem Betroffenen feststellen können/konnten. Sogar der Hausarzt kann anhand von solchen Tests eine Vermutung auf Demenz diagnostizieren.
Die bekanntesten Tests wären hier der Uhrentest und der Mini-Mental-Status-Test. Diese werden besonders für die frühe Erkennung von Demenz verwendet. Es gibt aber auch Test die speziell für die Erkennung von Alzheimer entwickelt wurden. Das wäre zum einen die CERAD-Testbatterie, welche den MMSE enthält, und zum anderen der ADAS-Test. Diese Tests werden nicht nur für die Diagnose von Alzheimer eingesetzt, sondern auch zur Kontrolle des Krankheitsverlaufes.
Um eine Alzheimer-Demenz von einer Hirnleistungsstörung, welche auf entzündliche oder internistischen Ursachen beruht, zu unterscheiden werden hier laborchemische Untersuchungen durchgeführt.
Die verschiedenen Demnzformen können aber auch auf bildgebende Weise ermittelt werden. Hier kann beispielsweise eine Computertomografie oder ein Magnetresonanztomografie eingesetzt werden. Sollte sich der Betroffene schon im fortgeschrittenen Stadium der Alzheimer-Krankheit befinden wird dies auf den Bilder ersichtlich. Hier ist die Struktur des Gehirns verändert. Die Krankheit Alzheimer-Demenz kann allerdings erst mit Gewissheit nach dem Tod des Betroffenen diagnostiziert werden. Es wird über eine Obduktion der sichere Nachweis von Eiweißablagerunen im Gehirn festgestellt.

Differenzialdiagnose
Die Demenz vom Alzheimer-Typ ist eine Ausschlussdiagnose. Es müssen alle Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden verursachen, ausgeschlossen werden. Es ist sehr wichtig, dass eine sekundäre Demenz erkannt wird, da es hier möglich ist ihre Krankheitsursachen zu behandeln. Zu der sekundären Demenz zählen beispielsweise eine askuläre Demenz die als Folge eines Schlaganfalls vorkommt, eine Demenz bei Morbus Parkinson oder Gedächtnisstörungen infolge einer Hypothyreose oder eines Vitamin-B12-Mangels.
Berücksichtigt werden müssen besonders Krankheiten bei denen sich die Struktur des Gehirns verändert. Das wäre beispielsweise eine Chorea Huntington oder eine Creutzfeldt-Jakbob-Erkrankung.
Die schwierigste Differenzialdiagnose ist die Depression, da viele Patienten vorallem am beginn der Krankheit depressiv sind.

Therapie
Die Geistigeleistungsfähigkeit sollte so lange trainiert werden ( Hirn-Jogging ) wie nur möglich . Was sich in den vergangen Jahren äußerst effeketiv erwiesen hat wäre z.B. Ergotherapie, Gymnastik, komgnitives Traning und eine gezielte Planung des Tagesablaufes. Es ist aber auch wichtig, unabhängig vom Stadium der Krankheit, dass der Betroffen und dessen Bezugspersonen beraten werden.
Um die Hirnleistungsstörungen zu behandeln, werden verschiedene Medikamente eingesetzt. Die Mittel bei Alzheimer-Patienten sind derzeit Substanzen, welche die Signalverbreitung im Gehirn verbessern.
Medikamentöse Therapie bei leichter bis mittelschwerer Demenz. Zur Behandlung einer leichten bis mittleren Demenz werden sog. Cholinesterase-Hemmstoffe genutzt. Medeikamente wie diese erhöhen die Verfügbarkeit vom Signalstoff Acetylcholin. Man sollte mit der Behandlung hier so früh wie möglich beginnen. In den ersten Monaten der Behandlung nimmt die geistige Leistungsfähigkeit minimal zu. Danach sinkt sie aber langsam wieder ab und erreicht nach spätestens 12 Monaten das Ausgangsniveau.
Es sprechen nur ein Viertel bis ein Drittel der Patienten auf die Therapie an. Wer Cholinesterase-Hemmer einnimt, der kann die Progression der Erkrankung und die damit verbundene Einweisung in ein Pflegeheim um bis zu 2 Jahre hinauszögern.
Medikamentöse Therapie bei mittelschwerer bis schwerer Demenz. Die Alternative zum Cholinesterase-Hemmstoff ist die NMDA-Antagonist Memantine, welche bei mittel- bis schwerer Demenz eingesetzt wird. Das Mittel bessert die über den Botenstoff Glutamat gesteuerte Signalübertragung und verlangsamt das Fortschreiten der Symptome. Allerdings gibt es bei der Behandlung von Alzheimer kein Patentrezept. Es muss vom Arzt für jeden Patienten individuell das wirksamste und verträglichste Mittel herrausgefunden werden. Sollte die Wirkung eines Medikaments nachlassen kann es möglich sein, dass zu einem andern Präperat gewechselt werden muss. Momentan wird die Kombinationstherapie aus einem Cholinesterase-Hemmstoff und Memantine getestet.
Sonstige medikamentöse Therapien. Was noch in Frage kommen würde, um die Behandlung von Alzheimer zu unterstützen wäre Nootropika. Zum einen gehören ein Extrakt des Gingo-Baums , welcher Durchblutung im Gehirn fördert, und zum anderen ein Lazium-Antagonisten, welche den gestörten Kalzium-Stoffwechsel von Nervenzellen normalisieren. Alleridngs ist die Wirksamkeit dieser etwas älteren Medikamente nicht eindeutig belegt. Es werden aber zur Unterstützung Vitamine und Antioxidanzien wie Vitamin E und Vitamin C eingesetzt. Außerdem kann es nötig sein bei Alzheimer-Patienten Medikamente zu geben, die gegen Verhaltenssörungen und psychische Auffäligkeiten wirken. Patienten die unter Unruhigen- und agressionszuständen leiden oder Wahnvorstellungen haben, denen wird ein sog. Neuroleptika gegeben. Wer unter Depressionen leidet, dem werden Antidepressiva gegeben. Diese haben keine Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten.