Erholsamer Schlaf

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Erholsamer Schlaf

Schlafstörungen

Definition
Unter Schlafstörungen werden vielfältige Störungen des gesunden Schlafes zusammengefasst. Die Störungen werden nach Dauer, Form und der Ursacheunterschieden: akute Schlafstörungen bezeichnen Störungen bis zu drei Wochen, chronsiche Schlafstörungen dauern länger als drei Wochen. Fromen der Schlafstörungen sind:
- Insomnien/Hyposomnien: Störungdes Ein-, bzw. Durchschlafverhaltens,
- Störungen des Schlaf-wach-Rhythmus,
- Hypersomnien: erhöhte Schlafneigungen,
- Parasomnien: krankhafte Begleitsymptome des Schlafes
Synonym: Dyssomnie

Ursachen
Die Ursachen können grob in sechs Kategorien eingeteilt werden:
- physikalische Ursachen (exogene Schlafstörungen): z.B. Lärm, störendes Licht, falsch regulierte Zimmertemperatur,
- physiologische Ursachen: z.B. Schichtarbeit, falsche Schlafhygiene,
- psychologische und psychiatrisch-neuologische Ursachen (psychoreaktive Schlafstörung): z.B: Ärger, Stress, Ängste, Depression, Epilepsie,
- pharmakologische Ursachen: z.B. Konsum von Alkohol oder Kaffee, Nebenwirkungen von Medikamenten,
- organische Ursachen: z.B. Schmerzen, internistische Erkrankugen (Atemnot, Schilddrüsenüberfunktion), Restless-Leg-Syndrom.
Die Schlafstörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden. Jeder dritte Erwachsene leidet gelegentlich unter Ein- bzw. Durchschlafstörungen. Bei jedem Zehnten ist diese Störung bereits chronisch geworden. 40% aller Betroffenen sind über 65 Jahre. Vorallem Frauen trifft es in diesem Alter eher als Männer.

Symptome
Schlafstörungen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Hierbei spielen die Formen der Schlafstörung eine Rolle.
Hypo- und Insomnien. Bei den am häufigsten vorkommenden Hypo- und Insomnien dauert es bis zum Einschlafen über 30 Minuten, manchmal sind es sogar Stunden. Tageschläfrigkeit, Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen sind die Folge.
Störungen des Schalf-Wach-Rhythmus. Die persönliche Schlaf-Wach-Zeit stimmt meist nicht mit den sozialen Zeitgebern (Nacht bedeutet Schlafen) überein. Dadurch treten Befindlichkeitsstörungen oder Übermüdung in der Wachzeit auf.
Hypersomnien. Vor allem bei Hypersomnien steht eine gesteigerte Müdigkeit mit Neigung zum Einschlafen während des Tages im Vordergrund. Sie werden auch als EDS-Syndrome (EDS für exzessive diurale Schläfrigkeit) bezeichnet. Zu den Hypersomnien gehören:
- Schlaf-Apnoe-Syndrom (Atempause während des Schlafes)
- Narkolepsie (Schlafkrankheit)
- Restless-Leg-Syndrom
- schlafabhäninger Myoklonus (kurzes ruckartiges Zucken einzelner Muskeln)
Parasomnien. Bei Kindern treten diese Schlafstörungen relativ häufig auf. Dennoch werden sie als Schlafstörung oft nicht wahrgenommen. Häufig treten sie an der Schwelle von Wachsein und Schlaf auf. Dazu gehören Angstträume, Schlafwandeln (Somnambulismus), nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), Einnässen ( Enuresis nocturna) und Zähneknirschen (Bruxismus).

Diagnose
Aus der Anamnese der Patienten und deren Angehörigen können Beschwerden, Alkhohol- und Medikamentenkonsum, psychische Belastungen oder fehlende körperliche Aktivität erfragt werden. Somit bekommt man Informationen über Schnarchen oder evtl. Atempausen. Körperliche und neurologische Untersuchungen folgen. Bei organischen Erkrankungen empfiehlt sich die apparative Diagnostik. Durch ein Schlafprotokoll lässt sich für den Patient ein Anhaltspunkt finden.
Im Schlaflabor können chronische Schlaflosigkeit, Schlaf-Apnoe-Syndrome, Albträume oder Restless-Leg-Syndrome weiter abgeklärt werden. Dabei werden die Gehirnströme weiter abgeklärt werden. Aufgezeichnet werden Gehirnströme (EEG=Elektroenzephalogramm), Herzfrequenz (EKG=Elektrokardiogramm), Augenbewegung (EOG=Elektrookulografie) und Muskelaktivität (EMG=Eletromyografie). Sauerstoffsättigung wird durch Pulsoxymethrie gemessen.

Differenzialdiagnose
Psychiatrisch-psychologische Erkrankungen sollten sorgsam ausgeschlossen werden.

Therapie
Bei der Behandlung von Schlafstörungen ist es wichtig, erst einmal deren Ursache zu erkennen. Auf Schlafmittel sollte so lange wie möglich verzichtet werden. Wichtig ist ersteinmal die Grunderkrankung zu behandeln. Diese kann organisch oder psychisch sein.
Schlafhygiene. Diese erreicht man z.B. mit genügend Bewegung im Laufe des Tages, jedoch nicht noch direkt vor dem Schlafengehnen. Cola, Tee und Kaffee hindern am Einschlafen auch schwere Mahlzeiten sind belastend. Alkohol fördert zwar den Schlaf, lässt den Patient jedoch schneller wieder aufwachen. Ein frisch gelüfeter, dunkler und geräuscharmer Schlafraum erleichtern das Einschlafen. Der Betroffene sollte erst ins Bett gehen, wenn er müde ist.
Entspannungstechniken. Diese fördern den Schlaf. Dazu gehören Muskelentspannungen und autogenes Training.
Bäder und Tees. Ein wärmes Vollbad bei 37-38 Grad mit Baldrian, Melisse und Lavendel wikt ebenso Schlaf fördernd. Kalte Armbäder über 10 bis 30 Sekunden beruhigen Herz und Kreislauf. Einigen Patienten helfen warme Getränke - sie wirken beruhigend und asugleichend. Hier sind es v.a. die Teesorten mit Hopfen, Lavendel oder Weißdorn.
Medikamentöse Therapie. Sind die Schlafstörungen mit den genannten Maßnahmen nicht zu behandeln, kann eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Es sollten jedoch alle nichtmedikamentösen Maßnahmen ausgeschöpft werden. Das Schlafmittel sollte nicht abrupt abgesetzt werden. Zuerst sollten milde Präparate wie Baldrian- und Hopfendragees eingenommen werden. Diese haben aber eine minimale hypnotische Wirkung. Antihistaminika haben eine beruhigende Wirkung, jedoch auch eine geringe hypnotische Wirkung.
Für kürzere schnelle Wirkungen empfehlen sich Benzodialzepine, die aber ein starkes Suchtpotenzial verbreiten. Als letzte Gruppe gibt es die niederpotenten Neuroleptika (z.B. Eunerpan), die auch antipsychotisch wirken. Dadurch, dass der Organismus sich schnell an die Einnahme von Schlaftabletten gewöhnt, kann es leicht passieren, dass man eine immer höhere Dosis zum Einschlafen benötigt. Eine hohe Unfallgefahr kann am nächsten Tag durch sogenannte Überhänge bestehen. Die Anwendung von Antidepressiva scheint bei Depressionen sinnvoll, da die sedierenden Antidepressiva eine Schlaf anstoßende Wirkung besitzen.

Prognose
Für spontane Heilung bei chronischen Schlafstörungen ist äußerst selten. Die Statistik besagt, dass zwei Drittel der Schlafgestörten bereits ein bis fünf Jahre darunter leiden, bei fast der Hälfte der Patienten sind es sogar mehr als fünf Jahre. Akute Schlafstörungen verschwinden meist nach der Zeit wieder.

Kompliktaionen
Gesundheitliche, psychische und soziale Folgen sind bei länger anhaltenden Schlafstörungen vorprogrammiert.