Bluthochdruck

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Quiris Healthcare GmbH & Co. KG
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240 St Filmtabletten
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03104757
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Dr. Loges + Co. GmbH
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90 St Dragees
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11482982
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Quiris Healthcare GmbH & Co. KG
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120 St Filmtabletten
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03104734
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Homviora Arzneimittel Dr.Hagedorn GmbH & Co
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100 ml Tropfen zum Einnehmen
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00698940
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Orthim GmbH & Co. KG
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180 St Tabletten
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05370115
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SCHUCK GmbH Arzneimittelfabrik
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200 St Tabletten, überzogen
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00149156
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Dr. Loges + Co. GmbH
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30 St Dragees
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11482976
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SCHUCK GmbH Arzneimittelfabrik
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100 ml Tropfen
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06801244
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16,52€²
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10,52 ¤ pro 100 ml
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Orthim GmbH & Co. KG
Einheit:
90 St Tabletten
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05370109
AVP:
15,80€²
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SCHUCK GmbH Arzneimittelfabrik
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50 St Tabletten, überzogen
PZN:
00149133
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11,60€³
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Bluthochdruck

Hez, Kreislauf und Gefäß

Definition
Eine Hypertonie bezeichnet die Erhöhung des Blutdrucks auf über 140/90 mmHg.
Synonym: Bluthochdruck.

Häufigkeit
Der Bluthochdruck ist die am häufigst vertretenste chronische Krankheit. Rund 30% der Männer und 27% der Frauen leiden unter der Krankheit . Meist ist die Erkrankung an Hypotonie mit der Erkankung an Nieren, Gehrin oder dem Herzen verbunden. Bluthochdruck kann zur Folge haben das die Durchbltung im Gehirn gestört wird oder die Funktionen von Herz und Nieren erheblich schwächt.
In Deutschland ist eine aterielle Hypertonie die Todesursache für rund 43% aller Männer und 50% aller Frauen. An die 40.000 Menschen sterben jedes Jahr an Folgeerkrankungen. Wenn die Bluthochdruckwerte steigen erhöht sich gleichzeitg das Risiko an einer Herz- oder Gefäsystemerkrankung zu sterben.

Ursachen
Im Allgemeinen wird die primäre von der sekundären Hypertonie unterschieden.
Primäre Hypertonie. In über 90% der Fällen liegt eine primäre Hypertonie vor. Allerdings sind die Ursachen hierfür unbekannt. Einige Faktoren sind aber von Bedeutung. In 60% der Fällen wird Bluthochdruck vererbt. Sie wird auch als Zivilisationskrankheit bezeichnet. Faktoren die berücksichtigt werden sollten:
+ Rauchen
+ Alkohol- und Kaffeekonsum
+ Stress
+ salzreiche Ernährung
+ Übergewicht
+ körperliche Inaktivität
+ forbelastung in der Familie
+ Alter
+ Fettstoffwechselstörungen
+ Diabetes
Sekundäre Hypertonie. Sie ist sehr selten und kommt meist in rund 10% der Fällen vor. Es ist auf die Erkrankung von Nieren oder des Hormonsystems zurück zu führen. Eine senkundäre Hypertonie wird in den meisten Fällen allerdings nicht von Medikamenten verursacht. Es kann der Fall sein das eine Hypertonie bei Schwangeren vorkommt, diese sich aber am Ende der Schwangerschaft wieder zurück geht. Gründe für eine sekundäre Hypertonie wären:
+ renale Hypertonie
+ endokrine Hypertonie
+ medikamentöse Hypertonie
+ kardiovaskuläre Hypertonie

Symptome
Hoher Blutdruck verursacht zunächst keine Probleme. Es wird aber am Morgen im Bereich des Hinterkopfes über Schmerzen geklagt. Es kann aber auch der Fall sein, dass Schlafstörungen, Schwindel, Ohrensausen oder Nasenbluten hervorgerufen werden. Wer an einer chronische Hypertonie leidet der kann Schäden an allen Organen erhalten.
Gefässystem. Hier handelt es sich um eine Ateriosklerose in Verbindung mit einer Durchblutungsstörung. Die Betroffenen leiden meist unter schmerzenden Beinen, sollten sie länger gehen, schmerzen im Bauch oder Durchblutungsstörungen im Gehirn. Es ist auch möglich das Veränderungen am Augen vorkommen.
Herz. Hier versucht der linke Teil des Herzens stärker zu pumpen um gegen den Druck anzukämpfen. Das hat allerdings zur Folge das die Muskelmasse nur auf dieser Seite zunimmt. Sollte es dem Herz aber nicht mehr gelingen gegen den Druck stand zuhalten wird die Muskelmasse des linken Herzteils schwach, und kann aufgrund einer vergrößerten Herzhöhle nicht mehr richtig pumpen.
Niere. Der erhöhte Druck führt zu einer Nephropathie. Dabei wird die Funktion der Niere gestört. Es kann zu einer Gefäßausackung an der Hauptschlagader führen oder zum Reisen des Gefäß.
Gehirn.Es wird ein Hirninfarkt oder eine Gehirnblutung verursacht.
Hypertensive Krise. Es wird von einer Hypertensiven Krise gesprochen, sollte der Blutdurck sehr schnell auf 230/130 mmHg ansteigen. Das kann zu massiven Schäden an Augen, Gehirn, Herz oder Lunge führen. Der Betroffene leidet unter Schmerzen im Brustbereich, Atemnot oder Kopfschmerzen. Es kann zu Krampfanfällen, Bewusstseinssötrungen oder sogar bis hin zum Koma führen.
Maligne Hypertonie. Hier beträgt der Blutdruck mehr als 120/130 mmHg. Außerdem ist der Tag-Nacht-Rhytmus des Blutdrucks nicht mehr vorhanden. Hierraus entwickelt sich eine Niereninsuffizienz oder es kommt zu einer Veränderung des Augenhintergrunds.

Diagnose
Eine Hypertonie ist in zwei Phasen unterteilt. Zum einen in die genaue Erfassung der Hypertonie und zum anderen in den Nachweis von Ursachen einer sekundären Hypertonie.
Diagnose und Klassifiezierung. Der Betroffene muss ca. 5 minuten ruhig sitzen. Danach wird der Blutdruck gemessen. Hierfür legt man den Arm des Patienten auf Brusthöhe und mist dabei den Durck jedes Oberarmes mindestens einmal. Die höhe des Blutdrucks kann von unterschiedlichen Faktoren abhängig gemacht werden, wie zum Beispiel der Tageszeit oder der körpelichen und physischen Belastung. Aus diesem Grund muss der Blutdruck mehrmals gemessen werden. Ein tragbares Gerät mist den Blutdruck jede 15-30 min über den ganzen Tag verteilt. Hier soll der Weißkitteleffekt vermieden werden, da viele Patienten Angst vor dem Besuch beim Arzt haben und somit vor Aufregung einen erhöhten Blutdruck haben. Der Bluthochdruck lässt sich in verschiedene Grade unterteilen.
Nachweis oder Ausschluss von Ursachen. Ein Teil des Nachweisprozesses ist die ausführliche Anamnese. Zum einen wird der Patient einer Befragung untezogen. Mögliche fragen könnten über den Familiären Hintergrund sein oder einzunehmende Medikamente. Zum anderen wird auch eine körperliche Unersuchung durchgeführt. Dabei sucht man nach Symptomen einer primären oder sekundären Hypertonie, sowie Schäden an Organen.

Differenzialdiagnose
Um eine Hypertonie richtig behandeln zu können müssen die Ursachen einer sekundären Hypertonie voneinander unterschieden werden. Wer an einer Morbus oder Cushing und Akromegaile leidet der fällt meist durch sein Aussehen auf. Sollte der Verdacht auf ein Cushing-Syndrom bestehen wird ein Dexamethasonstest durchgeführt. Sollte der Verdacht auf Phänochromozytomen bestehen werden diese im 24-Stunden-Urin ausfindig gemacht.Eine Nierenaterienstenose kann mit Hilfe eines Stethoskop über den Oberbauch festgestellt werden.
Sollte sich das Gefässystem verändern, der Puls schwächer werden, Pulslosigkeit oder Veränderung des Augenhintergrundes eintreten sind dies die Folgen einer Hypertonie. Um die Nierenfunktion zu überprüfen, wird das im Blut vorhandene Keratin sowie Elektrolyten genutzt . Außerdem wird die Ausscheidung von Albumin im Urin gemessen. Genauso werden aber auch Blutzucker, Cholesterin und Triglyzeride bestimmt um weitere Risikifaktoren ausschließen zu können. Um eine Linksherzhypertrophie oder eine Linksherzinsuffiziens nachweisen zu können nutzt man die Elektrokardiografie. Bei wem der Verdacht auf eine Nierenarterienstenose besteht, der muss eine Farbduplexsonografie durchführen lassen.

Therapie
Um Folgeschäden des hohen Blutdrucks zu vermeiden muss eine Hypertonie behandelt werden. Hier bei sollte der Blutdruck auf 140/90 mmHg gesenkt werden. Genaue Werte richten sich aber immer nach der jeweiligen Person, hier spielen beispielsweise Alter und Begleiterkrankungen eine Rolle. Sollte der Betroffene allerdings an chronischer Niereninsuffizienz, kronarer Herzkrankheit oder Diabets mellitus erkrankt sein muss der Blutdruck auf Werte unter 130/80 mmHg gesenkt werden. Patienten die eine starke Nierenausscheidung haben, dies zeigt sich durch die Ausscheidung von mehr als 1g Eiweiß, der sollte seinen Blutdruck auf 125/75 mmHg senken.
Der Blutdruck sollte in regelmäßigen Abständen von einem Arzt und dem Patienten gemessen werden. Bei jährlichen Routineuntersuchungen muss untersucht werden ob Organge geschädigt worden sind. Hierfür werden Blutzucker, Kreatinin, Elektrolyte und Blutfette ahnhand des Blutes bestimmt. Außerdem wird der Harn auf Eiweiß, Zucker und Blut untersucht, sowie ein EKG und eine Echokardiografie durchgeführt.

Allgemeinmaßnahmen
Wer unter Hypertonie leidet sollte sein Gewicht stets im Noramlbereich halten und auf eine salzreiche Ernährung verzichten (max. 6g NaCl pro Tag). Außerdem sollte das Rauchen eigestellt sowie der Kaffee und Alkoholkonsum verringert werden. Hierfür ist es wichtig sich gesund zu ernähren. D.h. viel Obst und Gemüse in den Speiseplan einbauen, auf gesättigte Fettsäuren und tierische Fette verzichten. Nicht zu vergessen wäre es, sich regelmäßig zu Bewegen z.B. Walken oder Trainieren. Genauso sollten Nebenerkrankungen wie ein erhöhter Cholesterinspiegel ode Diabetes mellitus behandelt werden. Durch diese Grundmaßnahmen normaliesiern sich bis zu 25 % der leichten Hypertonien.

Meikamentöse Therapie
Die medikamentöse Therapie von Bluthochdruck erfolgt im Stufensystem. Zunächst wird ein Präperat verabreicht, welches ein Diurektikum, ein Betablocker, ein ACE-Hemmer oder ein Kalziumantagonist sein kann. Es hängt hier immer von der Begleitkrankheit ab, welches Medikament dem Patienten zugeführt wird. Sollte sich der Druck mit diesen Präperaten nicht senken lassen, wird ein zweites Präperat zugeführt. Ein Diuretikum wird mit einem Betablocker, ACE-Hemmer oder Kalziumantagonisten kombieniert, mit einem Kalziumantagiosten wird ein Betablocker oder ACE-Hemmer verabreicht.
Sollt die Doppelkombination wiederum nicht ausreichen wird ein drittes Präperat zugegeben. Bei weniger als der Hälfte der Patienten reicht ein Medikament aus, um den Blutdruck adäquat zu senken. Über 30% der Hypertoniker benötigen drei oder mehr Medikamente. Um Komplikationen der Hypertonie zu vermeiden können Betroffenen prophylaktisch Azetylsalizylsäure einnehmen, sollten keine Kontraindikatoren bestehen. Wer einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, dem können Statine geben werden.
Wer eine hypertensive Krise hat , dem könne auch Nitroglyzerin als Kapsel sublingual oder als Spray verabreicht werden. Als Alternative können kurz wirkende Kalziumantagonisten, Urapidil oder Clonidin gegeben werden.

Prognose
Die Prognose der Hypertonie ist immer unterschiedlich. Hier spielen verschieden Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel das Alter, Dauer und Schwere des Bltuhochdrucks und die Begleiterkrankungen des Patienten.
Wer seinen Blutdruck dauerhaft senkt, der veringert das Risiko eines Hirnschlags, eines Herzinfarkts, einer Linksherzinsuffizienz oder sogar dem Tod.