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KREPHA GmbH & Co.KG
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ABOCA S.P.A. SOCIETA' AGRICOLA
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40 St Granulat
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Omega Pharma Deutschland GmbH
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60 St Kapseln
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Naturwohl Pharma GmbH
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500 g Pulver
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10822186
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ABO & PAINEX Pharma GmbH & Co.KG
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50 ml Flüssigkeit
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Aesculap Apotheke Günzstraße
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500 g Pulver
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08374355
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Appetitzügler

Adipositas beim Erwachsenen

Definition
Bei der Adipositas ist der relative Anteil von Fett im Körper erhöht. Mit einem BMI (Body-Mass-Index) von 25 bis 29,9 gilt ein Patient als übergewichtig, ab einem BMI von 30 als Adipös. Der BMI bezeichnet das Verhältnis von Größe und Gewicht eines Menschen. Er wird berechnet, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße zum Quadrat teil. Immer mehr Menschen aus den westlichen Industriestaaten leiden in den letzten Jahrzehnten unter Adipositas. In einigen Lädern sind bis zu 20% der Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren übergewichtig. Synonym: Fettleibigkeit

Ursachen
Adipositas entsteht durch genetische Veranlagung und/oder durch einen ungesunden Lebensstil. Andererseits kann die Ursache eine Erkrankung sein, z.B. eine hormonelle Störung. Man unterscheidet zwei Arten von Adipositas: 1. primäre (essenzielle) Adipositas 2. sekundäre Adipositas

Primäre Adipositas
In 99% der Fälle ist die Fettleibigkeit nicht durch eine körperliche Erkrankung verursacht, sondern durch Vererbung (79% der Fälle) oder ienen ungesunden Lebensstil (30%) mit wenig körperlicher Bewegung und fett-und kalorienreicher Ernährung.

Sekundäre Adipositas
Bei etwa 1% der Menschen mit Adipositas wird das Übergewicht durch eine andere Erkrankung verursacht. Am häufigsten führen hormonelle Störungen zu einer sekundären Adipositas wie das Cushing-Syndrom, eine Schilddrüsenunterfunktion, ein Mangel an Wachstumshormonen doer Testosteron oder das polyzystische Ovarsyndrom.
Daneben können Medikamente gegen Schizophrenie (Neuroeleptika), gegen Epilepsie (Antiepileptika), Beruhigungsmittel (Anxiolytika), Glukokortikoide, Östrogene, Gestangene, Antihistaminika, Tabletten gegen Diabetes (Antidiabetika), Insulin oder Lithium dazu führen, dass ein Patient zunimmt.

Symptome
Menschen mit Adipositas fallen allein durch ihr Aussehen auf. Kurzatmigkeit, Herz-Kreislauf-System überlastung oder schnelles ermüden können bei adipösen Menschen auftreten. Die Patienten haben häufig Beschwerden an der Wirbelsäule oder an anderen Gelenken un dKrampfadern an den Beinen. Sobald Hautschichten übereinander liegen können sich Ekzeme und Intertrigo bilden. Viele Übergewichtige leiden psychisch unter den Vorurteilen ihrer Mitmenschen.

Diagnose
Meist ist Adipositas bei den Patienten auf den ersten Blick erkennbar. Mit dem BMI lässt sich das Ausmaß der Adipositas ermitteln. Neben dem BMI ist auch das Fettverteilungsmuster für die Beurteilung und die Risikoeinschätzung der Adipositas wichtig.
Menschen mit dem Bauchumfang von > 102cm (Männer) bzw. > 88cm (Frauen) haben ein erhöhtes Risiko, ein metabolisches Syndrom (Adipositas, Bluthochdruck, gestörte Glucosetoleranz, Fettstoffwechselstörungen) zu entwickeln. Es sollte nach diesen Begleiterkrankungen gesucht werden. Hierzu gehört ein Blutzuckertest, die Bestimmung der Fettwerte und die Messung des Blutdrucks.

Differenzialdiagnose
Erkrankungen, die skundär zu Übergewicht führen können wie Morbus Cushing, Hypothyreose, angeborene Fettstoffwechselstörung oder genetische Syndrome, das polyzystische Ovarsyndrom und Störungen im Bereich der Sexualorgane (Hypogonadismus), sollten ausgeschlossen werden.

Therapie
Das Missverhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Engerieverbauch sollte normalisiert werden. Der Adipöse muss hierfür einerseits seine Kalorienaufnahme reduzieren, andererseits seinen Kalorienverbrauch durch regelmäßige körperliche Bewegung erhöhen. Eine erfolgreiche Therapie steht und fällt mit der Motivation des Patienten.
Eine ausführliche Aufklärung und Beratung über mögliche Komplikationen und Folgekrankheiten sowie eine Gruppentherapie und Selbsthilfegruppen können die Motigation abzunehmen deutlich erhöhen. Über eine gesunde Ernährung und mögliche Diäten kann ein Ernährungsberater aufklären. Das Gewicht sollte langsam gesenkt werden, umd es dauerhaft zu halten. Einseitige oder stark kalorienreduzierte Diäten führen zwar häufig zu einer drastischen Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit, der Patient nimmt jedoch schnell wieder das verlorene Gewicht oder mehr zu. (Jojo-Effekt)
Gelingt es einem adipösen Patienten (BMI >30kg/m²) nicht, mit Diät abzunehmen, können Medikamente unterstützend eingesetzt werden: Antiadipostia wie Orlistat (Xenical) hemmen das fettspaltende Enzym (Lipase) im Darm und vermindern so die Resorption von Fetten. Abzuraten ist von Appetitzüglern da sie schwere unerwünschte Wirkungen an Herz oder Lunge hervorrufen können.
Ist auch die medikamentöse Therapie nicht erfolgreich, kann bei starker Adipositas (BMI >40kg/m²) eine Operation zu einer Reduktion des Körpergewichtes führen. Der Patient kann mit einem Magenband (verkleinert den Magen) nur eine bestimmte Nahrungsmenge aufnehmen. Der Eingriff wird häufig laparoskopisch durchgeführt. Viele Menschen haben in einer Langzeitstudie nach 25 Jahren bewiesen dass sie dadurch dauert Gewicht verloren haben. Nutzen und Risiko sollten jedoch im Vorfeld ausgiebig besprochen werden.

Prognose
Menschen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln. Diese kann zu gravierenden Komplikationen am Herzen (Hypertonie, Herzinfakt, Herzinsuffizienz), an den Gefäßen (Mikro- und Makroangiopathie) oder anderen Organen (Niereninsuffizienz) führen.

Adipositas beim Kind

Definition
Unter Adipositas versteht man die generelle Vermehrung des Fettgewebes i.d.R. in Folge einer positiven Energiebilanz. Synonym: Fettleibigkeit

Ursachen
Außer durch seltene hormonelle Störungen entsteht Adipositas i.d.R. wenn mehr Kalorien aufgenommen werden als der Körper verbraucht. Es gibt mehrere Gründe dafür, warum Kinder stark zunehmen. Zum einen prägen Essgewohnheiten in der Familie das Essverhaltender Kinder ganz entscheidend. Zum anderen bewegen sich diese Kinder oft zu wenig. Genetische Veranlagung kann das Risiko für Fettsucht erhöhen. Auch Störungen des seelischen Gelichgewichts, z.B. durch Diskriminierung bereits molliger Kinder, führen häufig zur Esssucht und lösen Adipositas aus.

Symptome
Durch drücken der Fettpolster unterhalb dem Zwerchfell und der Brustwand ist die Atmung beengt. Adipöse Kinder sind daher kurzatmig, haben dadurch häufig Schlafstörungen und sind tagsüber müde. Spielen, Laufen und Toben strengt sie an und sie schwitzen dabei übermäßig. Daws Risiko für Herz-Kreilauf-Krankheiten steigt durch den häufig erhöhten Blutdruck. Wegen des Gewichts verschleißen Hüfte, Knie und Sprunggelenke früh. Die Kinder werden anfällig für Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Diagonose
Übergewicht ist nicht zu übersehen. Durch eine Familienanamnese kann der Arzt Adipositas diagnostizieren. Er erfragt die bisherige Gewichts- und Größenentwicklung des Kindes.
Die anthropometrischen Maße (Gewicht, Größe, Kopfumfang) werden in Wachstumskurven eingetragen und mit den für das jeweilige Alter normalen Werten verglichen. Dafür haben sich die sog. Perzentilenkurven als geeignet erwiesen. Das 50. Perzentil gibt den durchschnittlichen Wert gesunder Kinder wieder. Je mehr die Maße davon abweichen, desto wahrscheinlicher ist eine Entwicklungsstörung. Das Gewicht eine adipösen Kindes liegt in einem Bereicht oberhalb des 97.Perzentils.
Kinder und Jugendliche gelten als adipös und damit chronisch krank, wenn sie mehr als 20% ihres Längensollgewichts wiegen. Ein elfjähriges Kind darf bei einer Körpergröße von 1,45m also 35kg wiegen. Über 42 kg sind sie folglich adipös.
Auch der BMI korreliert mit der Kröperfettmasse und gibt Aufschluss über eine Adipositas.
Beispiel
-Auffällig dick ist danach ein elfjähriges Kidn, das 1,45m groß ist, 45kg wiegt und mit einem BMI >21 oberhalb des 90.Perzentils liegt.
-Ein 16-Jähriger ist mit einem BMI <21 normalgewichtig (50.Perzentil), aber mit einem BMI >25 adipös (über dem 97.Perzentil).
Informationen darüber, wie hoch der Fettanteil an der Körpermasse des Kindes ist, gibt zudem die Bestimmung der Trizeps-Hautfaltendicke. Mit einem Greifzirkel wird die Fettschicht gemessen indem die Hautfalte am oberen Oberarm weggezogen wird. Bei adipösen Kindern liegt die Faltendicke i.d.R. über dem 85. Perzentil.
Zur klinischen Untersuchung gehört die Messung des Blutdrucks ebenso wie Bluttests, die unter anderem Hinweise auf den Lipidstatus (Cholesterin, Triglyzeride, LDL-, VLDL- und HDL-Lipoproteine) des Kindes geben. Durch einen Glucose-Toleranztest lässt sich klären ob ein weiterer Risikofaktor, Diabetes mellitus, vorliegt.

Differenzialdiagnose
Neben der Zuführung von mehr Energie, als der Körper verbrauchen kann, hat die Adipositas auch andere Ursachen, die es zu erkennen gibt.
Als möglicher Auslöser einer Adipositas bei Kindern muss der Endokrinologe Funktionsstörungen der Nebennierenrinde (Cushing-Syndrom), eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) oder erhöhte Insulinwerte im Blut (Hyperinsulinismus) ausschließen. Außerdem können chromosomale Fehlbildungen wie bei dem Prader-Labhart-Syndrom die Fettsucht hervorrufen.
Adipositas ist außerdem von einem Morbus Fröhlich(Dystrophia adiposogenitalis) abzugrenzen. Diese eher seltene Erkrankung wird durch einen Hypophysen- oder Hypothalamus-Tumor verursacht. Die Symptome -weibliche Fettverteilung und Mirkopenisbei Minderwuchs- ähneln denen der Adipositas, die zusammen mit der Minder- oder Hochwuchs auftreten kann.
Adipöse Jungen haben nicht selten Fettbrüste (Pseudogynäkomastie) und der meist kleine Penis ist unter dem Fettpolster versteckt. Das täuscht eine verminderte Aktivität der Geschlechtsdrüsen (Hypogonadismus) vor.

Therapie
Zwei wichtige Maßnahmen damit adipöse Kinder abspecken können sind viel bewegen und weniger Karlorien zu sich nehmen. Denn meistens sind die Fettpolster nicht ererbt, sondern angefuttert. Kinder zwischen 10 und 12 Jahren benötigen eine tägliche Energiezufur von etwa 2150kcal, dazu mittlere körperliche Bewegung.
Um das Gewicht zu reduzieren, ist eine Nulldiät aber falsch. Auf dem Speißeplan sollte kalorienreduzierte, fett- und zuckerarme sowie eiweißreiche Mischkost stehen:
- reichlich Brot, Gemüse, Obst, Wasser
- weniger Fleisch, Fisch, Wurst, Eier
- kaum Öl, Margarine, Butter
Und wenn schon Süßes, dann Fruchteis und Gummibären statt Eiscreme und Schokolade. Es ist meist sinnvoll, die ganze Familie in die veränderten Lebens-, Nahrungs- und Essgewohnheiten einzubeziehen.
Besonders erfolgreich sind auch Adipositas-Schulungsprogramme mit Bewegungs- und Sportkursen, in denen adipöse Kinder gemeinsam wieder Spaß an der Bewegung entwickeln können. Außerdem werden Kurse zur gesunden Ernährung angeboten. Eine Psychotherapie stärkt das Selbstvertrauen adipöser Kinder.

Prognose
Bis zu 20% der adipösen Kinder sind auch als Erwachsene stark übergewichtig. Frühzeitige, konsequente und motivierende Behandlung wirkt allem entgegen. Ohne Therapie verschwindet die Adipositas meist bei Jungen nach der Pupertät.

Komplikationen
Wird nichts gegen die Fettsucht getan, drohen schon in der Kindheit erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Gelenkschäden, seelische Probleme und, ab dem Jugendalter, Atemstillstände im Schlaf durch Fehlfunktion von Herz und Lunge (Pickwick-Syndrom).